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Rebranding – Checklist für ein erfolgreiches Rebranding

By März 1st, 2024Rebranding8 min read
Agentur Rückenwind Marketing Blog

Rebranding Checklist

Teil 2 – Checkliste für ein erfolgreiches Rebranding

Damit das Rebranding deiner Marke am Ende für glückliche und zufriedene Gesichter sorgt, haben wir die wichtigsten Punkte in einer Checklist zusammengefasst.

Diese Fehler kannst du beim Rebranden vermeiden!

1. Anzeichen für Veränderungen erkennen

Auf den ersten Blick scheint es keine große Sache zu sein, sich am Altbewährten festzuhalten und sich eventuell in falscher Sicherheit zu wiegen. Wahrscheinlich gibt es kurzfristig nicht viel zu verlieren. Es sind auch selten plötzliche Katastrophen zu erwarten. Die letzten Jahre haben uns allerdings gezeigt, dass die Welt sich schneller auf den Kopf stellt, als man glaubt.

Darum steht dieser Punkt unserer Rebranding Checklist an erster Stelle. Denn für eine langfristig stabile Marktposition ist Stillstand keine Option und eine zukunftsfähige Positionierung und ein gesunder Neukundenanteil wird in herausfordernden Zeiten wichtiger denn je. Fakt ist, dass Unternehmen, die nicht in die Zukunft schauen, wichtige Chancen verpassen und dadurch auf lange Sicht den Boden unter den Füßen verlieren. Deshalb ist ein offener und reflektierter Blick der erste wichtige Schritt.

Wann es Zeit wird, über das Thema Rebranding nachzudenken, erfährst du in Teil 1 unserer Blogserie zum Thema Rebranding.

2. Rebranding Vorbereitung & Vision

Bei einem Rebranding geht es wie bei jedem neu entwickelten Corporate Design immer darum, sich zuerst richtig zu positionieren, um erfolgreich agieren zu können. Deshalb startet auch ein Rebranding Prozess wieder ganz am Anfang – mit der Markenentwicklung.

Markenkern, Markenwerte, Markenversprechen und Positionierung bilden die Grundlage für alles, was da noch kommt: Von der Namensfindung über Logo Entwicklung, Corporate Design, Kommunikationsstrategie bis hin zu Branding oder Produktgestaltung … Denn es geht um nichts Geringeres als die Identität deiner Marke.

Arbeitsgrundlagen für ein Rebranding, wie z. B.: “Wir wollen wie Apple sein” oder „Das Design soll wie bei einem typisches StartUp aussehen, weil das sind unsere Kunden …“, sind ein No-Go. Seriöse Agenturen und Kreative werden sich damit auch nicht zufrieden geben. Warum? Ganz einfach – ohne eigene Vision und Werte, beziehungsweise mit denen von anderen – würde deine Marke zu einem Fake.

3. Gründliche Recherche für dein Rebranding

Diese Punkt auf deiner Rebranding Checklist kann zur Stolperfalle werden und hat echtes Katastrophen-Potenzial. Markennamen und Markenzeichen wollen im Vorfeld gut geprüft werden.

Eines der größten Missgeschicke in der Geschichte des Rebrandings, hat sich der Privatsender (ehemals SciFi) mit dem neuen Markennamen Syfy (im Englischen ein Slangwort für Syphilis) geleistet. Ein völliger Verriss in der Presse und allen Fachforen haben nicht lange auf sich warten lassen.

Allerdings muss man den Verantwortlichen zugute halten, dass sie aus der Not eine Tugend gemacht haben. Mit einem recht raschen Rebranding vom Rebranding und cleverem Community Campaigning hat das Unternehmen gut abgelenkt und die Fangemeinde sogar mit beachtlichem Zuwachs zurückgewinnen können. Das erneute Rebranding ist richtig gut gelungen und irgendwelche Ähnlichkeiten kein Thema mehr.

Aber nicht alles kann mit Kommunikation gelöst werden. Im schlimmsten Fall verletzt die neue Kreation bestehende Markenrechte. Je nachdem, wie spät man es bemerkt, kann die ganze Arbeit zurück an den Start.

Was alles schief gehen kann und was das Gute an Fehlern ist, erfährst du in Teil 7 unserer Blogreihe zum Thema Rebranding – Worst Case Beispielanalysen.

4. Projektverantwortliche mit Rebranding Erfahrung

Wer keine Lust hat, die Chaostheorie am eigenen Unternehmen zu testen, setzt auch bei diesem Punkt unserer Checkliste beim Rebranden auf solides Projektmanagement und erfahrene Verantwortliche.

Denn ein Rebranding ist ein klassischer Change Prozess und muss daher auch mit der gleichen Sorgfalt geplant und administriert werden. Dazu können kleinere Unternehmen eigene Projektverantwortliche mit Erfahrung nominieren oder diese Aufgabe ganz einfach an die Agentur auslagern.

5. Die richtige Agentur für den ganzen Prozess

Die Agentur/die Kreativen müssen im Verhältnis zum Unternehmen passend gewählt werden. Hier tragen beide Seiten gleichermaßen die Verantwortung, die richtige Ausgangslage zu schaffen.

Ohne Erfahrungswerte oder entsprechende Beratung ist das nicht möglich. Mit Kanonen auf Spatzen zu schießen, ist genauso verkehrt wie an dieser Stelle knausrig zu sein. Darum reicht es nicht, einfach verschiedene Angebote einzuholen.

Suche den Kontakt mit den Ansprechpartnern und ein offenes Gespräch mit den Kandidaten deiner engeren Auswahl. Das ist auf jeden Fall für beide Seiten ein Vorteil.

Hier findest du außerdem alle Infos zu unserem Leistungsangebot für Rebranding. Du möchtest dich von uns beraten lassen oder hast dich für eine Zusammenarbeit mit Rückenwind entschieden, dann schick uns eine unverbindliche Anfrage für ein Erstgespräch.

6. Faktor Mensch beim Rebranden einkalkulieren

Keiner mag Veränderungen. Es ist nun mal so. Sobald Emotionen im Spiel sind, ist Fingerspitzengefühl in der Kommunikation verlangt.

Um einer Ablehnung der bevorstehenden Veränderung vorzubeugen, ist es hilfreich, dieser Tatsache vorausschauend zu begegnen. Wie man seine Zielgruppe positiv einstimmt und überzeugt, ist eine spannende Sache mit viel Potenzial für inspirierende Brand Stories. Die perfekte Aufgabe für Marketing Profis und Agenturen.

Prinzipiell gilt, je gravierender die Änderung, desto mehr muss auch in die Kommunikation investiert werden. Schließlich beginnt der Schlüssel zum Erfolg schon beim richtigen Grad der Veränderung. Welche Frequenz und welches Maß an Veränderung zu deiner Marke passen kann, lies im 6. Teil unserer Blogreihe zum Thema Rebranden – der richtige Grad der Veränderung.

7. Die richtige Roll-out-Strategie für dein Rebranding

Entscheidend für einen erfolgreichen Rebranding Prozess ist der passende Start.

Wenn die Kreativen ihre Arbeit getan haben, Logos, Corporate Design startklar sind, dann erst beginnt das eigentliche Rebranding. Wie kommuniziere ich meinen Kunden und Partnern das neue Erscheinungsbild, den neuen Namen? Wie überzeuge ich meine Mitarbeiter? Was mache ich mit dem alten Branding – Produkten, Drucksorten, Werbung, POS?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, ein Rebranding auszurollen. Die Anforderungen sind zu individuell, um hier eine generelle Empfehlung abzugeben. Die passende Strategie findet sich oft ganz von selbst bei Betrachtung der Gegebenheiten. Zielgruppe, Mitarbeiter, Markenwerte, Budget …

Die Möglichkeiten für eine Roll-out-Strategie kann man wie folgt zusammenfassen:

  • Flipping the Switch

    Alle Brand Touchpoints werden auf einen Schlag zum Stichtag umgestellt. Diese Strategie ist organisatorisch sehr anspruchs­voll. Mit einer gut geplanten Kampagne bietet diese Herangehens­weise jedoch auch die größte Chance für einen Raketenstart für dein Rebranding.

  • Step by Step

    Das neue Branding wird phasenweise gelauncht. Diese Variante bietet auf den ersten Blick mehr Sicherheit. Der Schein trügt, bei schlechter Planung kann große Verwirrung entstehen. Unternehmens­bedingt (mehrere Standorte, verschiedene Produkt­marken, laufende Kampagnen, komplexe Produktions­umstellungen …) gibt es aber oft keine gangbare Alternative.

  • Fließender Übergang

    Zuerst werden nur die wichtigsten Geschäfts­unterlagen und Brand Touchpoints dem Rebranding unterzogen. Anschließend wird nach und nach alles mit dem neuen Branding ersetzt, was ausgeht oder veraltet (Webseite, Fuhrpark …). Entscheidungs­grundlage für diese Rollout-Strategie sind meist Kosten beziehungs­weise das nicht verschwenden wollen bestehender Materialien.

8. Die eigenen Leute ins Boot holen

Ein gelungenes Rebranding entfaltet sich von innen und außen. Nicht nur Kunden, auch Mitarbeiter, Partner und Investoren sind Teil des Wirkungskreises einer visuellen Neugestaltung. Wer an dieser Stelle spart, wird die Rechnung prompt zurückbekommen.

Dieser Punkt unserer Rebranding Checklist wird gern vernachlässigt. Doch es zahlt sich aus. Lies mehr dazu in unseren Blogposts oder frag direkt bei uns ein Beratungsgespräch für dein Rebranding an.

Welche neuen Türen sich öffnen und was es an dieser Stelle für Mitarbeiter und Unternehmen zu gewinnen gibt, kannst du in Teil 4 unserer Blogreihe zum Thema Rebranden – ROI, innerbetriebliche Chancen lesen.

9. Rebranden mit Plan B

Ein Plan B ist nicht automatisch eine schlechtere Variante. Es ist eine Alternative. Das gilt auch beim Rebranden, und zwar für alle wichtigen Meilensteine auf deiner Rebranding Checklist.

Die Kunst eines guten Plan B ist, am Ende mindestens ein genauso gutes Ergebnis zu erzielen, nur eben auf einem anderen Weg. Damit das funktioniert, ist es vorteilhaft, schon vor dem Start mindestens einen in der Schublade zu haben.

Damit ist unsere Rebranding Checkliste komplett.

Für Beispiele mach einen Abstecher in unsere Showcases und schau dir an, wie „rebranden“ mit Rückenwind geht. Hier findest du ein Vorbild für einen erfolgreichen Rebranding Prozess aus unserer Praxis: Rebranding Klinik Pirawarth

Weiterlesen zum Thema Rebranding in Teil 3 – Mit welchen Kosten ist zu rechnen?

Wenn du Fragen zu einem konkreten Projekt hast und ein Rebranding ansteht, dann beraten wir dich gern auch persönlich in einem Kennenlerngespräch.

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